Supervision - für wen?

Schulen, Kindergärten, Unternehmen

  • Supervision ist die Betrachtung und Reflexion professionellen Handelns und institutioneller Strukturen.

  • Systemische Supervision basiert auf den Prinzipien systemischen Denkens. Theoretische Grundlagen bilden u.a. die Kommunikationstheorie, die Kybernetik und die Systemtheorie.

  • Systemische Supervision ist immer kontextbezogen. Sie nimmt die Wechselwirkung zwischen Person, Rolle, Funktion, Auftrag und Organisation in den Blick. Ziel ist die Erweiterung der Denk- und Handlungsmöglichkeiten.

  • Systemische Supervision arbeitet sowohl auftragsbezogen als auch prozessorientiert.  Durch das Einnehmen einer Außenperspektive auf individuelle, fachliche und institutionelle Fragen werden Interaktionen, Muster und Prozesse sichtbar. Unterschiede können wahrgenommen werden. Damit gelingt es zu erkennen, was verändert und was beibehalten werden kann und soll.

  • Systemische Supervision versucht den Blick auszuweiten auf Faktoren, die normalerweise nicht gesehen oder nicht gewertet werden, und ermöglicht damit neue Lösungen.

  • Systemische Supervision arbeitet lösungs- und ressourcenorientiert.

  • Den systemischen SupervisorInnen steht ein breites Methodenrepertoire zur Verfügung. Neben sprachlichen Elementen kann auch mit kreativen Mitteln gearbeitet werden, die die Dinge häufig leichter und schneller "auf den Punkt" bringen.

  • Supervisionskonzepte beziehen sich auf den Bereich der professionellen Arbeit und die Entwicklung von Einzelnen, Teams, Gruppen, Leitungen und Organisationen. Entsprechend findet Supervision in Form von Einzel- Gruppen- Team- und Leitungssupervision statt. Systemische Supervision findet in unterschiedlichen Kontexten statt, in psychosozialen, klinischen und pädagogischen Arbeitskontexten und zunehmend auch im betrieblichen Kontext.